Großbrand auf dem Stengelehof - 05.03.1998




Ein technischer Defekt war die Ursache dieses Disasters. Durch den Brand entstand ein Brandschaden von rund einer Million Mark. Menschen und Tiere, sowie das angrenzende Wohnhaus konnten gerettet werden.

Gegen 17:30 Uhr brach das Feuer in der Scheune des Hofes von Helmut Wurst von Briel aus. Dieser versuchte noch mit einem Feuerlöscher Herr der Lage zu werden, doch vergebens. Das Feuer breitete sich, angefacht von heftigen Windböen buchstäblich in Windeseile aus. Die Familie kommte sich und das Vieh gerade noch fast unversehrt ins Freie retten.

Die am Einsatzort eingetroffenen Feuerwehren aus Mühlingen, Gallmannsweil, Mainwangen, Zoznegg und Stockach versuchten unter schwierigsten Verhältnissen die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ein Problem war zum Einen die histerisch umher rennenden Tiere, zum Anderen die kilometerlange Wasserförderung aus den Baggerseen.
Die ganze Kraft der Wehren wurde auf das Schützen des Wohnhauses konzentriert.

Neben jeder Menge Heu und Stroh verbrannten auch mehrere teils fast neue Land- und Baumaschinen und ein Auto.

Die hundert Rinder und Milchkühe des Vollerwerbbetriebes wurden auf eine nahe gelegene Koppelgetrieben. Später fanden sie dann Platz auf umliegenden Höfen

Angesprochen werden sollte auch die Tatsache, das die Anfahrt der Feuerwehren durch die Autos von Gaffern erheblich behindert wurde.

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